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Vereinbarung zwischen CLT-UFA und der KirchGruppe

CLT-UFA Luxemburg, 10. September 1997

Auf Empfehlung der CLT-UFA Geschäftsführung hat der Verwaltungsrat der Vereinbarung zwischen CLT-UFA und der KirchGruppe von diesem Sommer zugestimmt. Die Vereinbarung sieht vor, daß beide, CLT-UFA und die KirchGruppe, je 50 % an Premiere, dem führenden deutschen Pay TV-Sender, halten werden und dieser zu der digitalen Pay TV-Plattform in Deutschland ausgebaut wird. Das digitale Pay TV-Angebot DF1 wird als eigenständige Gesellschaft aufgelöst und deren Aktivitäten in Premiere überführt. Die Rahmenbedingungen der Vereinbarung ermöglichen es, daß Deutschland über den einzigen offenen und nicht diskriminierenden Standard für digitales Fernsehen in Europa verfügt. Die Kooperation steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung medienrechtlicher Behörden und der Europäischen Kommission.

Die Zusammenarbeit zwischen der CLT-UFA und der KirchGruppe ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung der CLT-UFA-Strategie, ihre führende Rolle im europäischen Rundfunk- und Entertainmentbereich, auch in dem sich entwickelnden Markt digitalen Fernsehens, zu behaupten. Die Investitionen in die digitale Entwicklung von Premiere verdeutlichen das klare Ziel der CLT-UFA, auch in Zukunft auf Wachstum in ihren Kernmärkten zu setzen.

CLT-UFA wird erhebliche Investitionen tätigen, um die Position des Unternehmens in den neuen digitalen Märkten zu stärken. Diese Aufwendungen werden die Ergebnisse der CLT-UFA mittelfristig belasten, aber dafür langfristig ein großes Potential für Wachstum und zukünftige Gewinne eröffnen. Die Entscheidung unterstreicht den festen Willen von CLT-UFA, zukünftig als das führende europäische Fernsehunternehmen auf dem globalen Rundfunk- und Unterhaltungsmarkt erfolgreich zu bestehen.

Der Verwaltungsrat hat das Management von CLT-UFA ermächtigt, letzte Detailverhandlungen zu einer Einigung mit Havas in bezug auf eine Übernahme von Havas Intermediation durch CLT-UFA, einer französischen Vermarktungsfirma, die in vielen europäischen Ländern Werbezeiten für die meisten CLT-UFA-Sender vermarktet, abzuschließen.

Der Verwaltungsrat hat sich während seiner Sitzung ebenfalls mit dem ungeprüften, konsolidierten Halbjahresabschluß zum 30. Juni 1997 befaßt. Die Einnahmen der CLT-UFA-Gruppe im ersten Halbjahr 1997 belaufen sich auf 55,3 Milliarden LUF im Vergleich zu 45,8 Milliarden im Juni des vergangenen Jahres. Diese Entwicklung entspricht einer Steigerung von 21%
(4% bei gleichbleibendem Konsolidierungskreis). Der konsolidierte Nettogewinn für diesen Zeitraum beträgt 487 Millionen LUF im Vergleich zu 2,199 Millionen LUF im ersten Halbjahr 1996.

Der Rückgang der Gewinne ist hauptsächlich auf die Anlaufverluste neuer Projekte und Entwicklungskosten zurückzuführen (Channel 5 in England, TPS in Frankreich, RTL 7 in Polen), die sich auf 1,718 Millionen LUF bis zum 30. Juni 1997 - im Vergleich zu 576 Millionen LUF bis zum 30. Juni 1996 - belaufen. Die Eckdaten für das Jahr 1997 beinhalten auch außerordentliche Ergebnisse in Höhe von -246 Millionen LUF im Vergleich zu +794 Millionen LUF für denselben Zeitraum des vergangenen Jahres.

CLT-UFA besitzt Anteile an 44 Radio- und TV-Stationen in ganz Europa, die zumeist in ihren lokalen Märkten Marktführer sind (RTL in Frankreich, RTL Television in Deutschland, RTL TVI in Belgien, HMG-Gruppe in den Niederlanden ... ).



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Markus Payer
Head of Media Relations
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