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CLT-UFA - Europas größtes Entertainment-Unternehmen offiziell vorgestellt

CLT-UFA Luxembourg, den 14. Januar 1997

Luxemburg - Mit einer Pressekonferenz in ihrem Luxemburgischen Hauptquartier wurde heute die CLT-UFA, Europas größtes Entertainment-Unternehmen, offiziell vorgestellt. CLT-UFA gehe stark und zuversichtlich an die Herausforderungen des globalen Telekommunikationsmarktes heran, um auch eine klare Führungsrolle im internationalen Medienmarkt zu übernehmen, erklärten die beiden neuen CEO´s, Rémy Sautter und Rolf Schmidt-Holtz, bei der Pressekonferenz übereinstimmend.

"Die Fusion ist eine Bestätigung des Engagements von GBL im Bereich der audiovisuellen Medien", sagte Didier Bellens, Managing Director der Groupe Bruxelles Lambert. "Wir werden CLT-UFA genauso unterstützen, wie wir das schon in der Vergangenheit mit der CLT gemacht haben, denn wir vertrauen diesem multikulturellen Unternehmen und seinen Mitarbeitern, deren Kreativität der Schlüssel zu unserem Erfolg ist."

"CLT-UFA ist der wichtigste Meilenstein unserer Fernseh- und Radiostrategie bei Bertelsmann, zu einem wirklich internationalen TV- und Radiounternehmen zu werden", erklärte Michael Dornemann, Mitglied des Bertelsmann Vorstands und Leiter von BMG Entertainment. "Wir sind sehr stolz und glücklich, bei diesem aufregenden Unternehmen dabei zu sein."

Mit rund 5 Milliarden Mark Umsatz und Beteiligungen an 19 TV- und 23 Radiostationen in 10 europäischen Ländern wird CLT-UFA das größte Fernseh- und Hörfunkunternehmen Europas sein. Darüber hinaus wird CLT-UFA eine führende Rolle in den Bereichen Produktion und Film- und Sportrechtehandel in Europa einnehmen. CLT und UFA wurden unter anderem auch zusammengeführt, damit es einem europäischen Unternehmen möglich ist, im globalen Medienmarkt eine führende Rolle zu spielen, erklärte das Management. "Ich glaube, wir sind ein gutes Beispiel, wie man die politische Idee eines gemeinsamen europäischen Marktes mit Leben erfüllt und realisiert", ergänzte Sautter. "In den letzten Monaten ist CLT-UFA zu einer großen und motivierten Gruppe talentierter Menschen geworden, ganz darauf konzentriert, das erfolgreichste europäische Entertainment-Unternehmen zu werden."

"Endlich kam zusammen, was schon immer zusammen gehörte. Wir erfüllen den ehrgeizigen Traum der ursprünglichen RTL-Gründer, deren Vision immer eine starke internationale Familie von TV-, Radio- und Produktionsfirmen war," sagte Schmidt-Holtz. "Der Zusammenschluß wurde erst durch die Änderung des deutschen Rundfunkstaatsvertrags möglich, und es war längst an der Zeit, daß in Deutschland rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um mit amerikanischen Firmen auf der gleichen Ebene konkurrieren zu können."

Das Management des neuen Unternehmens wird von den beiden Chief Executive Officers, Rémy Sautter und Rolf Schmidt-Holtz geführt. Sautter wird für die nicht-deutschsprachigen Länder und das Radiogeschäft, Schmidt-Holtz für internationalen Rechtehandel und das TV-Geschäft in deutschsprachigen Ländern verantwortlich sein.

Die beiden CEOs werden jeweils von den Stellvertretern Ferd. Kayser (Fernsehen in nicht-deutschprachigen Ländern) und Dr. Ewald Walgenbach (Fernsehen in deutschsprachigen Ländern) unterstützt. Das Top-Management wird durch Dan Arendt (Finanzen), Jean-Michel Kerdraon (Radio) und Jaques Neuen (General Affairs) vervollständigt.



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